Wer möchte schon Zickenterror im Büro?

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Warum nach einer Mediation kein Zickenterror im Büro mehr herrscht

Wer kennt das nicht: Verbringt man viel Zeit miteinander und das mitunter auch noch in stressigen Situationen, kommt es fast unweigerlich zu Konflikten. Oder wie man uncharmant sagen könnte: Es herrscht Zickenterror im Büro. Und auch wenn es aus rein biologischer Sicht unlogisch sein mag, zumindest im Büro gibt es sowohl weibliche als auch männliche Zicken. So arbeiten die meisten von uns im Laufe ihres Berufslebens mit Kollegen zusammen, die für sie eine tägliche Herausforderung darstellen. Das kümmert uns nicht weiter, solange die Arbeit nicht beeinträchtigt wird. Und solange trotzdem eine Atmosphäre herrscht, die wir gemeinhin als gutes Arbeitsklima beschreiben.

Wenn sich das Arbeitsklima verschlechtert

Meist reicht als Auslöser eine Nichtigkeit: Von einem auf den anderen Augenblick kühlt die Stimmung merklich herunter und jeder direkte Blickkontakt wird von diesem Moment an unangenehm. Nun ist Vorsicht geboten! Denn ab sofort kann sich jedes Gespräch mit der Kollegin oder dem Kollegen schwierig gestalten. Einfachste Nachfragen oder Anmerkungen werden zu einem Balanceakt: Ist ein ehrlicher Austausch möglich oder herrscht zu viel Angst etwas zu sagen, das falsch verstanden werden könnte. Dies steigert sich zu offenen Diskussionen, Streit über offene Fenster, das Zuschlagen von Türen, dem vermeintlich zu lauten Telefonieren …

Kommunikation ohne Vorbehalte

Wie weit solch eine Situation eskaliert, hängt von den Beteiligten selbst, ihren Vorgesetzten, ihrem Umfeld und der Unternehmenskultur ab. Doch viel zu häufig arbeiten Menschen jahrelang unter eigentlich untragbaren Zuständen. Dies kann sogar Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Unternehmen erkennen immer häufiger das Potenzial eines guten Betriebsklimas und eines guten Umgangs mit Konflikten. Immer mehr Unternehmen führen sogar ein betriebliches Konfliktmanagement ein. Der erste Schritt in die richtige Richtung kann aber auch schon eine Mediation sein. Häufig erzielt schon eine Mediation innerhalb von Teams mit vergleichsweise geringem Aufwand positive Effekte. 

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